Augenlicht

 

Dietmar Ruhfus, zu Gast beim Roundtable 68 in Rendsburg.
Begleitet wurde er von Thore Schlizio, Gitarrist bei der Eckernförder Band Memorized.

 Herr Ruhfus berichtete von seinem Engagement für die Kinderaugenkrebsstiftung.
Dafür ließ er sich letztes Jahr 60 Tage von seinem Arbeitgeber, der Förde Sparkasse,unbezahlt beurlauben und fuhr mit seinem Fahrrad von Flensburg nach Füssen…..insgesamt 1.750 km.
Aufmerksam wollte er auf einen seltenen Augentumor bei Kleinkindern, dem sog. Retinoblastom, machen.
Sein 3 Jahre jüngerer Bruder erkrankte als Säugling daran und verlor ein Augenlicht. Weil jede Zelle in seinem Körper diesen Gendefekt trägt, hat er ein höheres Risko an weiteren Krebsarten zu erkranken.
Nach 2006 Magenkrebs hat er nun aktuell Knochenmarkkrebs und begann im August diesen Jahres seine Therapie im Mildred Scheel Haus Kiel.
Auf 18.000 Geburten kommt in Deutschland nur ein Krankheitsfall. Früh erkannt besteht aber eine 95 %ige Heilungschance.
Ist bei einem Blitzlichtfoto bei Kleinkindern ein weißer Punkt in der Pupille zu erkennen, so ist dieses ein Zeichen auf diesen seltenen Tumor.
Die Kinderaugenkrebsstiftung setzt sich ein für die Früherkennung, Aufklärung und Integration in die Vorsorgeuntersuchungen bei Kleinkindern .
Den erkrankten Kindern zu helfen und die betroffenen Familien zu unterstützen.Und natürlich die Forschung zu internsivieren.
Seit Beginn dieser Aktion konnte Dietmar Ruhfus, mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer ,so über 55.000 € als Spenden generieren.
Seit November 13 berichtet er nun mit Thore in Kirchen, bei Lions, Rotariern, Roundtablern und DRK`s von den vielen menschlichen Erlebnissen vor-während und nach seiner Radtour.
Informationen unter info@kinderaugenkrebsstiftung.de
Spendenkonto DE17 37050198 1902631926  -  COLSDE33 – VWZ : Augenlicht-Spendentour

 Wir aktiven Tabler sind von der Aktion sehr angetan und entschieden uns – neben dem spontanen Einwurf von Scheinen in das rosa Schwein – zu einer Spende über 1.000€ für dieses Projekt.

Wir wünschen dem Projekt weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass in Zukunft auch ‘Nischenkrankheiten’ mit nur geringer Gewinnerwartung für die Pharmaindustrie entsprechend ‘bekämpft’ werden!

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